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Strahlfäule, weiche Hufe, Mauke: Die lästigen Begleiter der Wintersaison - und ihre Lösung

Boxenhaltung mit Kot und Urin durchzogenem Stroh bzw. Späne, unzureichende Bewegung der Pferde sowie mangelhafte Hufpflege sind gerade im Herbst, Winter und Frühjahr die Feinde der Pferdehufe.

Treten lange Beschlagsperioden von 5-6 Wochen hinzu, in denen die immer größer werdenden Hebel auf die (zu) langen Hufe auftrennend wirken, fühlen sich Bakterien und Pilze in den Strahlfurchen, der weißen Linie oder Rissen bzw. Nagellöcher der Hornwand pudelwohl. Sie grüßen den Pferdehalter täglich mit ihrem schwarzen Fäulnisprodukten; die Pferde werden fühlig, die Strahle als notdürftige Therapie dann oft bis auf aufs Minimum zurückgeschnitten. Am Ende des Frühjahrs ist man froh, dass zumindest bis zum nächsten Winter der Strahl wieder etwas nachwachsen kann.

Dem muss nicht so sein! Es gibt 3 einfache Regeln, die zuverlässig helfen:

1. Box täglich abäppeln

Unpopulär, da aufwendig - gerade in verwinkelten Ställen, wo manuelle Arbeit vonnöten ist; jedoch eine leider notwendige Voraussetzung, wenn man ohne Zusatzmittel auskommen möchte.
Matschige "Winterpaddocks" zum stundenlangen Hufeeinweichen passen jedoch auch genauso wenig zum Luxustier Pferd wie die Kot-Urin-"Matratze" in der Box.

2. Korrekt bearbeitete (Bar)Hufe
Leider wahr, aber oftmals als amateurhaft belächelt: Nur ein "natürlich" benutzter Huf ohne Beschlag nimmt überall dort die ihm zugedachte Last auf, sodass durch die Kompression und Abnutzung keine "Luft" für Pilze und Bakterien entsteht. Nicht tragende Strahle (weil zu radikal zurückgeschnitten, was leider die Regel ist) und unter Hufeisen weghebelnde Hufwände lassen Ihrem Pferde aber keine Chance. Die Alternative: Barhufumstellung (nervenaufreibendes Geduldsspiel für die meisten Pferdebesitzer) und Nutzung passender Hufschuhe im Gelände (und z.B. auch auf Turnieren, für den festen Tritt, vgl. Foto).

Dressurpferd auf Turnier mit Hufschuhen

3. Tägliche Hufpflege
Lebt Ihr Pferd unter ungünstigen Bedingungen, da Punkt 1 und 2 nicht gewährleistet werden können - was leider in Deutschland der Regelfall ist -, so muss man zu vorbeugenden und palliativen Methoden greifen: Zwar wird damit die Ursache nicht beseitigt, aber die Symptome in Schach gehalten. 

Carr & Day & Martin bietet die hoch wirksame Produktlinie Cornucrescine für die Hufpflege gerade in der Wintersaison:

Carr Day Martin Cornucrescine Hufpflege

    Haben Bakterien und Pilze sich bereits über die Hufballen in die Fesselbeuge vorgearbeitet und dort Entzündungen oder gar Mauke hervorgerufen, ist das medizinische Shampoo Gallop das Mittel der Wahl:

    Täglich damit die entzündeten Stellen waschen und vorsichtig Schmutz sowie Krusten entfernen, um den Verursachern der Reizung bzw. Entzündung den Nährboden zu entziehen.
    Zudem wird der Juckreiz gelindert und die empfindlichen Hautstellen geschmeidig gehalten.

    Carr Day Martin Gallop Shampoo

    Noch ein Tipp aus eigener Erfahrung bei Mauke und Hautverletzungen: Propolis Creme vom heimischen Imker trägt optimal zur Wundheilung bei (antibakteriell, antimykotisch, antiviral). Zuerst mit dem oben genannten Shampoo reinigen und anschließend mit einer dünnen Propolisschicht versiegeln. Dieses Vorgehen über mehrere Tage oder wenigen Wochen wiederholen, bis eine Besserung eintritt. Sollte das Ausmaß zu massiv oder der Befall zu weit fortgeschritten sein, sollte selbstverständlich ein Tierarzt konsultiert werden.

     


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